UPDATE: Nachdem die Fotos ja schon ein paar Tage online sind, will ich nun auch noch ein paar Worte zum Frankfurt Marathon 2010 nachreichen. Wie gesagt konnte ich dieses Jahr leider nicht selbst mitlaufen, sondern musste mich mit der Zuschauerrolle begnügen.
Die Gelegenheit habe ich genutzt, um meine neue Kamera auszuführen – einfach ein Traum!
Nach der ersten halben Stunde an der Strecke wäre meine liebste Gattin allerdings am liebsten wieder nach Hause gegangen – da rannte ein Zeitgenosse an uns vorbei, dem aus seiner hoch geschlitzten Retro-Short das komplette Gemächt hinaus hing. Ich meine, Läufer in Aktion sehen ja oft irgendwie peinlich aus – aber das war dann doch eine besondere Marke… Und bevor jetzt die Anfragen kommen: Nein, davon gibt es keine Fotos!
Cooler Kenianer
Das Wetter war übrigens super, um nicht zu sagen perfekt – nicht nur zum fotografieren, sondern besonders zum Laufen: mild, trocken, kühl, sonnig. Kein Wunder also, dass dem Kenianer Wilson Kipsang an diesem Sonntag mit 2:04:57 eine absolute Fabelzeit gelungen ist.
Nur wenige Minuten vor seinem Zieleinlauf ist er uns übrigens noch an der Hauptwache begegnet, wo ich den oben abgebildeten Schnappschuss von ihm gemacht habe. Der Junge sah echt noch relativ frisch aus und spurtete nach rund 38 Kilometern noch federnden Schrittes an uns vorbei. Unglaublich! Wenn ich dran denke, in welchem Zustand ich im vergangenen Jahr dort vorbeigekommen bin…
Überhaupt habe ich an dem Tag mehrmals an die Strapazen vom letzten Jahr gedacht. Es hat definitiv etwas für sich, gemütlich mit einem Kaffee in der Hand am Streckenrand zu stehen und den anderen beim Leiden zuzusehen. Trotzdem nagt es aber auch ganz schön an der Läuferseele, und nächstes Mal bin ich auf jeden Fall wieder selbst aktiv dabei.
Unten seht ihr nochmal den Zieleinlauf von Wilson:
Gänsehautfeeling pur!




Das war ein Wetterchen – wie gemacht, um ‘nen Marathon zu laufen! Schick’ mir doch mal einen kleinen Stimmungsbericht in meine Mailbox!
Cheers!