Mal wieder ein kurzer Beitrag in der beliebten Video-Serie „kurzweilige Alternativen zum Laufen“. Diesmal: Freeride Mountainbiken. Man wird vielleicht anfangs nicht ganz so elegant aussehen, wie die Jungs in dem Video. Und es hat ja auch nicht jeder die Wälder der Rocky Mountains vor der Tür. Für den Anfang tun es aber auch Trampelpfade und Reitwege in deutschen Stadtwäldern.
Wer Lust bekommen hat, aber nicht weiß, wo er fahren soll, findet hier eine Karte mit Bikeparks und Anlagen in Deutschland:
Als Ausgleich zum Laufen habe ich vor ein paar Monaten angefangen, regelmäßig zu schwimmen. Nach ein paar Einzelstunden bei einer professionellen Trainerin habe ich mittlerweile die Grundlagen des Kraulens gelernt und kann nur sagen: Es ist ein ganz neues Schwimm-Erlebnis - schnell, effizient und macht riesig Spaß.
Zu dem Thema werde ich hier ab und zu etwas schreiben. Für den Anfang ist hier eine tolle (deutschsprachige) Doku über US-Schwimm-Superstar Michael Phelps. Die ist wirklich gut gemacht und hat mir auch einiges für mein eigenes Training gebracht. Man bekommt sehr eindrucksvoll gezeigt, wie Schwimmen „funktioniert“ und was im Wasser mit dem Körper passiert.
Keine Lust zu bloggen in den letzten Wochen. Mein Freund und treuer Leser Thomas sitzt in Tokio. Da wirkt es für mich irgendwie abwegig, hier über Sport und Konsumartikel zu schreiben, als ob diese Sachen irgendwas bedeuten würden.
Schaut lieber auf seinem Blog vorbei: Ways to Japan – bei mir gibt es im Moment nicht viel zu sehen.
Der Winter geht definitiv dem Ende zu: Heute Morgen war ich das erste Mal in diesem Jahr beim Laufen zu dick angezogen. Thermohemd, Handschuhe, hätte ich mir beides sparen können. Und die Stirnlampe war auch überflüssig. Aber als ich zuhause los bin, war’s noch dunkel. Mitte Februar fühlen sich null Grad irgendwie nicht mehr so kalt an. Freu mich schon auf den Frühling!
Laufen mit Musik ist ja immer super. Macht Spaß, motiviert. Bevor man seinen Mp3-Player auf Shuffle stellt, sollte man aber daran denken, die Weinachts-CDs zu entfernen, die sich in den vergangenen Wochen angesamelt haben. Sonst kann der entspannte Morgenlauf ganz schön nervig werden. Irgendwann reichts schließlich auch mit Weihnachten.
Wie motiviert man sich bei Schnee, Eis und Minusgraden laufen zu gehen? Ganz einfach: Man fahre vor der Arbeit mit dem Bus ins schwimmbad, lasse aber sein Geld daheim…Das wäre mir auf der Laufstrecke nicht passiert…
Ein historischer Moment ist da: Mein kleiner Blog ist im mobilen Internetzeitalter angekommen! Von heute an blogge ich von unterwegs mit dem schicken Samsung Galaxy S das der Weihnachtsmann, bzw.meine Lieben mir geschenkt haben
Der Bloggerei kann das nur gut tun, auch wenn ich mit der Tastatur noch nicht so fix bin. In den nächsten Wochen steht auch Einiges an: unter anderem Silvester-Stadtlauf in Frankfurt und Kraultraining bei einer professionellen Schwimmlehrerin. Fortsetzung folgt!
UPDATE: Nachdem die Fotos ja schon ein paar Tage online sind, will ich nun auch noch ein paar Worte zum Frankfurt Marathon 2010 nachreichen. Wie gesagt konnte ich dieses Jahr leider nicht selbst mitlaufen, sondern musste mich mit der Zuschauerrolle begnügen.
Die Gelegenheit habe ich genutzt, um meine neue Kamera auszuführen – einfach ein Traum!
Nach der ersten halben Stunde an der Strecke wäre meine liebste Gattin allerdings am liebsten wieder nach Hause gegangen – da rannte ein Zeitgenosse an uns vorbei, dem aus seiner hoch geschlitzten Retro-Short das komplette Gemächt hinaus hing. Ich meine, Läufer in Aktion sehen ja oft irgendwie peinlich aus – aber das war dann doch eine besondere Marke… Und bevor jetzt die Anfragen kommen: Nein, davon gibt es keine Fotos!
Cooler Kenianer
Das Wetter war übrigens super, um nicht zu sagen perfekt – nicht nur zum fotografieren, sondern besonders zum Laufen: mild, trocken, kühl, sonnig. Kein Wunder also, dass dem Kenianer Wilson Kipsang an diesem Sonntag mit 2:04:57 eine absolute Fabelzeit gelungen ist.
Nur wenige Minuten vor seinem Zieleinlauf ist er uns übrigens noch an der Hauptwache begegnet, wo ich den oben abgebildeten Schnappschuss von ihm gemacht habe. Der Junge sah echt noch relativ frisch aus und spurtete nach rund 38 Kilometern noch federnden Schrittes an uns vorbei. Unglaublich! Wenn ich dran denke, in welchem Zustand ich im vergangenen Jahr dort vorbeigekommen bin…
Überhaupt habe ich an dem Tag mehrmals an die Strapazen vom letzten Jahr gedacht. Es hat definitiv etwas für sich, gemütlich mit einem Kaffee in der Hand am Streckenrand zu stehen und den anderen beim Leiden zuzusehen. Trotzdem nagt es aber auch ganz schön an der Läuferseele, und nächstes Mal bin ich auf jeden Fall wieder selbst aktiv dabei.
Unten seht ihr nochmal den Zieleinlauf von Wilson:
Morgen ist es wieder soweit! Um 10 Uhr startet der Frankfurt Marathon. Leider kann ich dieses Jahr nur als Zuschauer dabei sein, was mir in der Seele weh tut. Dafür kann ich schonmal Motivation tanken für Hamburg 2011.
Das Foto stammt übrigens vom Frankfurt Ironman 2010.